Das bin ich ;-)

Das bin ich ;-)
Hallo

Dies bin ich, Marcel, aber meine Freunde nennen mich einfach "Hopi".

Nach meiner beruflichen Tätigkeit als Eventmanager und im Marketing / Verkauf bei einer Eventtechnikfirma, war ich einige Jahre selbstständig (Ideengeber von eventlokale.com) - doch irgendwann hatte ich genug davon. Ich nahm mir eine Auszeit und reiste durch die Welt.

2015 ging es los: Wohnung auflösen und alles verkaufen. Zunächst lernte ich für ein Vierteljahr Englisch in England. Neben dem Sprachunterricht blieb mir genügend Zeit für Land und Leute. Anschließend ging es über Spanien, Portugal, die Kanarischen Inseln, die Kapverden nach Asien, in die Türkei und nach Südamerika. Zwischen den ganzen exotischen Zielen war ich für kurze Zeit immer wieder mal in Europa.

In meinem Blog schreibe ich über meine Reisen, über das, was ich erlebt habe. Oft war es lustig, auch wenn es nicht auf den ersten Blick danach aussah: Schließlich ging auch einiges schief.

Ich berichte hier über meine Erfahrungen und erzähle euch, was ich auch unteranderem mit den Reiseveranstaltern wie sonnenklar.TV, bigXtra, e-kolumbus, Gebeco, Mediplus Reisen etc., den unterschiedlichen Fluggesellschaften und in den Hotels alles erlebt habe. (Reiseveranstalter Feedback)

Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen und wenn Ihr Fragen an mich habt, kontaktiert mich einfach.

Euer Hopi

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Donnerstag, 31. Dezember 2015

Silvester in Bangkok: Fünf Stunden früher als in der Schweiz

Little Thailand, Feuerwerk und feines Geburtstagsessen für Dino!

Am letzten Tag des Jahres ist nicht nur Silvester, sondern auch Dinos Geburtstag. Ich gratulierte ihm schon beim Frühstück mit einem Ständchen, was er zwar cool fand, aber wohl auch genervt hat.

Da uns ein Einheimischer verraten hat, dass es ganz in der Nähe Bangkoks einen Park gibt, in dem viele Sehenswürdigkeiten Thailands en miniature zu sehen sein sollen, wollten wir genau dorthin. Mit dem Taxi fuhren wir etwa eine Dreiviertelstunde lang in Richtung Golf von Thailand, bis wir 30 Kilometer vor Bangkok den Park erreichten, dessen Eingang mit "The ancient City" überschrieben war.

Der Park ist eigentlich ein Freilichtmuseum der thailändischen Architektur und hat von oben gesehen die Form des Landes. Ich hätte in die Luft gehen müssen, wenn ich das bewundern wollte, was die Vögel auf ihrem Flug einfach so sehen können. Besonders cool fand ich ja, dass wir durch diesen doch recht großen Park nicht laufen mussten: Am Eingang stehen Fahrräder zur kostenlosen Ausleihe parat. Immerhin sind 128 Hektar so groß wie 256 Fußballfelder. Wem das Fahrradfahren auch noch zu anstrengend ist, der kann sich einen Golf Car mieten oder mit dem kleinen Touristenbus mitfahren.

Wir fuhren jedenfalls mit dem Rad die ganzen Sehenswürdigkeiten ab, die hier wie in echt nachgebaut wurden. Wir radelten an künstlichen Wasserläufen und Seen entlang, sahen aufgeschüttete Berge und eine ganze Menge Tempel, Statuen und nachgebaute Gebäude. Wir hatten einen Plan bekommen, auf dem die Sehenswürdigkeiten verzeichnet waren. Innerhalb des Parks sind sie sogar geografisch korrekt angeordnet.

Allerdings strengt auch eine Tour mit dem Fahrrad auf Dauer an. Doch wir konnten ja so viele Pausen machen, wie wir wollten. Am See gab es kleine Restaurants mit sehr leckerem, aber auch sehr scharfem Essen.

Nachmittags kehrten wir ins Hotel zurück und machten uns fein. Zum Geburtstag hatte ich Dino und seine Mutter zu einer River-Silvester-Bootsfahrt überredet.

Ich hatte für uns einen Tisch auf dem Open Air Deck reserviert, damit wir das Feuerwerk um Mitternacht vor der Kulisse von Bangkok ungestört genießen konnten. Als wir auf dem Schiff eintrafen, wurden wir allerdings unten im Saal platziert. Da hatten wir zwar eine gute Aussicht auf das wirklich leckere Büffet, doch vom Feuerwerk würden wir hier unten nur wenig sehen. Wir redeten mit dem Personal, reklamierten, insistierten, bestanden darauf, dass wir wirklich oben einen Tisch gebucht hatten, tranken inzwischen ein Glas Prosecco auf Dinos Geburtstag und als die Gäste kamen, die den Tisch reserviert hatten, an dem wir saßen, bemerkten die Mitarbeiter, dass sie uns doch lieber oben platzieren sollten. Wunderbar.

Wie wir es geplant hatten, konnten wir jetzt vom Freideck aus den einzigartigen Anblick der Skyline von Bangkok genießen. Das Boot tuckerte ruhig über dem Mae Nam Chao Phraya River, die ehemalige Hauptschlagader von Bangkok, wir genossen ein wunderbares Essen und bewunderten später das grandiose Feuerwerk, mit dem das neue Jahr in Bangkok begann, fünf Stunden vor Mitternacht nach Schweizer Zeit.

Lieber Dino, ich wünsche Dir: Happy Birthday und Happy New Year.

            

Park: The Anciente City
Riverboot: Thai Rivercruise

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Wie man in Bangkok "günstig" vorwärts kommt;-)

Ein unvergessliches günstiges Erlebnisse in Bangkok. 

Wir - Dino und ich - wollten was erleben, wir wollten etwas sehen - und das haben wir auch tatsächlich gemacht:

Der Große Palast, auch Königspalast genannt, gehört zu Bangkok wie das Brandenburger Tor zu Berlin. Ein Besuch ist hier quasi Pflicht, zumal zum Gelände auch noch die Tempelanlage Wat Phra Khaeo gehört, der Tempel des smaragdenen Buddhas. Nach dem Frühstück begaben wir uns auf den Weg und fuhren mit der Metro bis zur Endstation Hua Lamphong. Von hier aus könnte man zu Fuss quer durch China Town bis zum Palast laufen - das war uns aber zu weit. Wir hatten eigentlich vor, uns ein Taxi oder Tuk-Tuk zu nehmen, als uns direkt am Ausgang der Metro ein netter Herr ansprach und fragte, woher wir kämen und was wir machen wollten. Wir kamen ins Gespräch und er erklärte uns, dass der Palast mittags geschlossen sei. Wir müssten bis zum Nachmittag warten, wenn wir diesen besichtigen wollten. Wir könnten ja in der Zwischenzeit eine Bootstour machen, schlug er uns vor. Da diese am Eingang des Palastes enden würde, könnten wir direkt danach den Großen Palast besuchen.

Wir fanden die Idee super. Praktischerweise stand gleich ein Tuk-Tuk parat, mit dem wir rasant und mit cool wehenden Haaren im Wind zum Pier fuhren. Zwar mussten wir für das Tuk-Tuk und die Bootsfahrt einen stolzen Preis zahlen, aber hey, wir waren im Urlaub und wollten uns auch mal etwas gönnen. Auch das Boot lag schon bereit am Pier, so dass wir - nach Bezahlung - gleich einsteigen konnten. Wir fuhren eine Weile über den Chao Phraya, der wirklich sehr schmutzig schien, später auch durch kleine Kanäle - die hier Khlong heißen, wurden durch coole Schleusen geschleust und passierten einen schwimmenden Kiosk. Hier machten wir kurz Halt, gönnten uns ein Bier und fuhren bis zum Pier Tha Chang, der sich in der Nähe des Palastes befindet.

Es war cool, wir hatten viel Spass miteinander, auch wenn wir hinterher festgestellt haben, dass wir zu viel fürs Tuk-Tuk und die Bootsfahrt bezahlt haben und der Palast in Wirklichkeit auch über Mittag geöffnet war.

Als wir am Pier ankamen, stiegen wir aus und wurden von einem Mann empfangen, der 40 Baht von mir wollte. Das sei eine Landing Tax, die müsse ich bezahlen. Das sah ich anders, schließlich hatte ich schon die Bootsfahrt teuer bezahlt. Mir platzte der Kragen und ich sagte dem kleinen Mann laut und deutlich meine Meinung dazu. "You are a verry verry bad man", entgegnete er. Soso. Dann bin ich eben ein schlechter Mensch. Wir gingen an dem kleinen Mann einfach vorbei - und die Leute, die meine Auseinandersetzung neugierig beobachtet hatten, folgten uns und bezahlten ebenfalls keine Landing Tax. Also bitte.

Dann gingen wir in den wirklich zauberhaften Palast hinein, der sofort eine beruhigende Wirkung auf mich hatte: Ommmmm. Auf den Fotos lächeln wir dann auch ganz entspannt.

            

Montag, 28. Dezember 2015

Ab nach Thailand für 3 Monate

Gran Canaria - Zürich - Wien - Bangkok. For one night?

Während überall die Familien glücklich miteinander unter dem Weihnachtsbaum sassen und den zweiten Feiertag miteinander verbrachten, packte ich in Gran Canaria alles in meine Koffer und flog mit Edelweiss Air nach Zürich. Der Flug war erfreulich ruhig, ich konnte mich sogar auf der ganzen Sitzreihe ausbreiten - welch ein Luxus!

In Zürich blieben mir exakt 24 Stunden, in denen ich ein feines Raclette geniessen und die Weihnachtsbeleuchtung bestaunen konnte, bevor es nach Asien ging. Da ich mein drei-Monats-Visum für Thailand längst in Basel abgeholt hatte, stand meiner Reise nichts mehr im Weg. Doch: Einen Wermutstropfen gab es noch. Mein Freund Dino, mit dem ich gemeinsam die erste Woche in Thailand erleben möchte, sollte mit einer anderen Fluggesellschaft nach Bangkok reisen. Wie schön wäre es, wenn wir schon zusammen fliegen könnten...

Also ehrlich. Das ging gar nicht, fand ich - und organisierte für Dino kurzerhand ein Ticket für den Flug, mit dem ich auch unterwegs war: Von Zürich über Wien nach Bangkok. Dank Internet war das diesmal kinderleicht, hat tatsächlich funktioniert und wir saßen sogar nebeneinander, klaro. Er war sichtlich überrascht von meiner Aktion und stieg mit mir gemeinsam in den Flieger von Austrian Airlines. Der dort gebotene Service, das Essen und die Business Lounge passten perfekt zum Weihnachts-Geniesser-Feeling und ist bei Austrian Airlines auch dann üblich, wenn keine Feiertage sind.

Wenn mich nicht alles täuscht, ist Austrian Airlines die einzige Fluggesellschaft, die auf Langstreckenflügen einen Koch an Bord hat. Und so grandios ist auch das Essen: Es gibt eine riesige Auswahl an leckeren Dingen, ob zum Abendessen, Frühstück oder an Getränken. Wir, das heißt Dino, ich - und Sheep haben so viel gefuttert, bis wir uns kaum noch bewegen konnten. Zum Glück konnten wir uns auf dem grossen Liegebett ausstrecken und von der Musik aus dem Kopfhörer berauscht eindösen und schlafen.

Bei der Ankunft in Bangkok waren wir ausgeruht - und wurden von Dinos Mutter mit einer geräumigen und luxuriösen Limousine abgeholt. Sie brachte uns zum Hotel Mandarin, in dem wir die kommende Woche eine komfortable Unterkunft genossen.

Vielen Dank an Austrian Airlines für den wunderbaren Flug und an Dino für die Begleitung. Das war ein super Start für meinen Aufenthalt in Thailand.

              

Fluggesellschaft: Edelweiss Air
Fluggesellschaft: Austrian Airlines