Das bin ich ;-)

Das bin ich ;-)
Hallo

Dies bin ich, Marcel, aber meine Freunde nennen mich einfach "Hopi".

Nach meiner beruflichen Tätigkeit als Eventmanager und im Marketing / Verkauf bei einer Eventtechnikfirma, war ich einige Jahre selbstständig (Ideengeber von eventlokale.com) - doch irgendwann hatte ich genug davon. Ich nahm mir eine Auszeit und reiste durch die Welt.

2015 ging es los: Wohnung auflösen und alles verkaufen. Zunächst lernte ich für ein Vierteljahr Englisch in England. Neben dem Sprachunterricht blieb mir genügend Zeit für Land und Leute. Anschließend ging es über Spanien, Portugal, die Kanarischen Inseln, die Kapverden nach Asien, in die Türkei und nach Südamerika. Zwischen den ganzen exotischen Zielen war ich für kurze Zeit immer wieder mal in Europa.

In meinem Blog schreibe ich über meine Reisen, über das, was ich erlebt habe. Oft war es lustig, auch wenn es nicht auf den ersten Blick danach aussah: Schließlich ging auch einiges schief.

Ich berichte hier über meine Erfahrungen und erzähle euch, was ich auch unteranderem mit den Reiseveranstaltern wie sonnenklar.TV, bigXtra, e-kolumbus, Gebeco, Mediplus Reisen etc., den unterschiedlichen Fluggesellschaften und in den Hotels alles erlebt habe. (Reiseveranstalter Feedback)

Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen und wenn Ihr Fragen an mich habt, kontaktiert mich einfach.

Euer Hopi

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Montag, 23. Mai 2016

Puschkar - keine Macht den Drogen - dafür duftendes Rosenwasser

Pushkar: "strictly prohibited are drugs, alcohol and non veg-food" (Drogen, Alkohol und nicht-vergetarisches Essen - also Fleisch - sind strengstens verboten)

Ganze zwei Nächte verbrachten wir in einem wunderschönen Resort, etwa acht Kilometer von Pushkar entfernt. In diese kleine Stadt pilgern jedes Jahr unzählige gläubige Hindus, die sich in einem der mehr als 50 sogenannten Ghats am heiligen Pushkar-See baden und reinwaschen und auf diese Weise für ihre Familie um Gesundheit bitten.

Wir fanden einen kleinen Weg, der uns zum See hinunter führte und folgten diesem bis zu einer Art Aussichtsplattform, die etwa auf der Hälfte des Weges lag. Von hier konnten wir das ganze Geschehen unten am See und rund um den See genau beobachten, fotografieren und bestaunen. Der ganze Ort rund um den See ist allerdings so heilig, dass überall Schilder darauf hinweisen, dass hier doch bitte die Schuhe auszuziehen sind.

Ich fand es toll, wie die Kinder im Wasser planschen, spielen und rumalbern, ihre Freude geniessen und sie ausdrücken.

Der Brahma- und Sikh-Tempel bildet bei allem den Mittelpunkt des Geschehens und ist neben dem See das Ziel der vielen Gläubigen. Der Tempel selbst ist wunderschön und wurde aus weissem Marmor gebaut. Auf einem Tisch mitten im Tempel liegt das heilige Buch, aus dem jeden Morgen der Text gesungen wird. Wusstet Ihr eigentlich, dass sogar ein Buch schlafen gehen kann? Das heilige Buch wird jeden Abend in eine Kammer getragen und zum Schlafen auf ein Bett gelegt. Schließlich ist die Religion der Sikhs eine sehr soziale Religion.

Pushkar ist eine Stadt, in der sich Rucksacktouristen, Hippies und westliche Aussteiger tummeln. Trotzdem sollte man ein wenig an all das hier glauben - oder es wird einem sehr schnell sehr langweilig.

In den kleinen Gassen und Strassen, die es im Zentrum und drumherum gibt, locken viele kleine Geschäfte mit Souvenirs und allem, was Mensch so braucht oder auch nicht braucht. Wer sich hier für längere Zeit aufhalten will, sollte wissen, dass sowohl Alkohol als auch Fleisch eher verpönt sind. Überall weisen Schilder darauf hin: strictly phohibited are drugs, alcohol, non veg-food.....

Auf der Rosenfarm
Ich tauchte in den Duft einer echten berühmten Rosenfarm ein. Zwar war diese noch relativ klein, trotzdem fand ich es unglaublich beeindruckend, wie aus puren Rosenblättern Marmelade, Rosenwasser und Rosenöl fast völlig ohne Maschinen hergestellt werden.

Etwa achtzig Kilogramm Rosenblätter (wie viel wiegt eigentlich eine einzelne Blüte - und wie viele Blüten wohl dafür insgesamt gebraucht werden?) werden zusammen mit vierzig Litern Wasser in einen großen Krug gegeben, der anschließend gut verschlossen wird. Der grosse Topf wird von unten mit Holz beheizt, so dass das Wasser darin heiss wird. Der entstehende Wasserdampf, gesättigt mit Rosenöl, wird durch ein Rohr abgeleitet und kommt in einen kleineren Topf, der zum Abkühlen im Wasser steht. Hier sammelt sich das Rosenwasser Tropfen für Tropfen an - und oben auf dem Wasser schwimmt schließlich das Rosenöl. Aus den 80 kg Rosenblättern und 40 Litern Wasser lassen sich zwar ungefähr 20 Liter Rosenwasser, aber nur etwa 200 Milliliter Rosenöl gewinnen. Das ist ganz schön wenig, finde ich. Kein Wunder, dass Rosenöl so teuer ist.

Rosenwasser wird verdünnt und beispielsweise als Badezusatz oder in Duschgel genutzt. Verdünnt lässt es sich auch trinken. Die Rosenblätter werden nach der Prozedur getrocknet und zu Räucherstäbchen verarbeitet. Rosenmarmelade ist zwar fürchterlich süss, schmeckt aber trotzdem super lecker. Im Hotel liegt sogar eine Rosenseife, mit der ich mich beim Duschen einreibe.

Anschliessend rieche ich wie ein bunter Rosenstrauss. Das sollte ich demnächst mal machen, wenn ich mich mit einer Frau verabrede: Ich wasche mich vorher mit echter Rosenseife und bringe keine Blumen zum Date, sondern komme höchstpersönlich als Strauss voller Rosen :-)




                          
    

Gebucht über: sonnenklar.TV
Reiseveranstalter und Bezahlung: e-kolumbus Reisen / e-domizil GmbH
Tourveranstalter: Mediplus Reisen
Hotel Pushkar Resort Pushkar

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