Das bin ich ;-)

Das bin ich ;-)
Hallo

Dies bin ich, Marcel, aber meine Freunde nennen mich einfach "Hopi".

Nach meiner beruflichen Tätigkeit als Eventmanager und im Marketing / Verkauf bei einer Eventtechnikfirma, war ich einige Jahre selbstständig (Ideengeber von eventlokale.com) - doch irgendwann hatte ich genug davon. Ich nahm mir eine Auszeit und reiste durch die Welt.

2015 ging es los: Wohnung auflösen und alles verkaufen. Zunächst lernte ich für ein Vierteljahr Englisch in England. Neben dem Sprachunterricht blieb mir genügend Zeit für Land und Leute. Anschließend ging es über Spanien, Portugal, die Kanarischen Inseln, die Kapverden nach Asien, in die Türkei und nach Südamerika. Zwischen den ganzen exotischen Zielen war ich für kurze Zeit immer wieder mal in Europa.

In meinem Blog schreibe ich über meine Reisen, über das, was ich erlebt habe. Oft war es lustig, auch wenn es nicht auf den ersten Blick danach aussah: Schließlich ging auch einiges schief.

Ich berichte hier über meine Erfahrungen und erzähle euch, was ich auch unteranderem mit den Reiseveranstaltern wie sonnenklar.TV, bigXtra, e-kolumbus, Gebeco, Mediplus Reisen etc., den unterschiedlichen Fluggesellschaften und in den Hotels alles erlebt habe. (Reiseveranstalter Feedback)

Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen und wenn Ihr Fragen an mich habt, kontaktiert mich einfach.

Euer Hopi

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Donnerstag, 15. Dezember 2016

Mit 340 PS über Stock und Stein

Nachdem ich aus Asien zurückgekehrt war, verbrachte ich ein paar Tage in Las Palmas auf Gran Canaria, aus denen schlussendlich sogar drei ganze Wochen wurden. Anschließend reiste ich weiter in die Türkei. Das ist für dieses Jahr meine letzte Reise, von der ich als Travelblogger ausführlich berichten werde: Über Land und Leute - und selbstverständlich auch über das Hotel. 

Damit auch ja keine Langeweile aufkommt, buchte ich gleich zu Beginn bei der Reiseleitung insgesamt sechs Ausflüge.

Leider wurde der  erste Ausflug "Sea to Sky", mit dem ich dem Himmel ganz nah kommen wollte und der auf den Olympos Telefrik Berg mit seinen 2365 Metern gehen sollte, abgesagt. In der Anlage waren nur relativ wenige All-Inclusive Pauschaltouristen, die zudem schon ein wenig älter waren und wenig Interesse an Ausflügen zeigten.

Schade. Da am Samstag ein klarer und tiefblauer Himmel sicherlich eine großartige Rundumsicht ermöglicht hätte.

Zufällig traf ich abends in der Hotellobby den Reiseleiter, der mir für Sonntag den 11.12. die Porsche Off Road Tour offerierte. Diese hatte ich zwar für den 22.12. gebucht, doch es war auch hier noch nicht sicher, ob diese tatsächlich stattfinden würde. Für die Tour am 11.12. hätten sich bereits sechs Teilnehmer angemeldet - und somit würde sie auch tatsächlich stattfinden.

Selbstverständlich sagte ich sofort zu und freute mich den ganzen restlichen Abend wie ein ein kleines Kind vor Weihnachten, dass ich am Sonntag die Landschaft in einem Luxus-Porsche erkunden durfte. 

Am frühen Sonntag-Morgen ging es dann auch schon mit einem kleinen Minibus los, mit dem ich vom Hotel abgeholt wurde. Mit insgesamt sieben Leuten fuhren wir gut eine Dreiviertelstunde lang, vorbei an Antalya, immer in Richtung des Nationalparkes, der sich etwa 25 Kilometer von Antalya entfernt befindet. Ich schaute mich im Bus um, musterte meine Mitfahrer: Würden sie auf der Porsche-Tour mit dabei sein?

Die Fahrt an sich war eher gemütlich: Während die einen noch schliefen, unkten andere darüber, ob das bereits die "getürkte" Porsche-Tour sei. (Das Wort "getürkt" fiel mir in den letzten Tagen immer wieder auf, vor allen Dingen als Werbung in Shops. Dort hiess es: "Echt getürkte Uhren und Marken-T-Shirts". Damit sollte man meinen, sei jeder gewarnt - und trotzdem fallen immer noch Leute auf diese Sprüche herein und denken, dass eine Rolex für 30 Euro oder ein T-Shirt von Dolce Gabbana für 5 Euro tatsächlich echt sei. Die werden sich wundern, wenn der Zoll später eine Kontrolle macht.)

Unsere gebuchte Luxus-Porsche-Tour jedenfalls war absolut nicht "getürkt": Ein Stück von Antalya entfernt warteten neben einer Tankstelle drei Porsche Cayenne auf uns. Gut, es war nicht das allerneueste Modell, aber alle Autos waren super gepflegt, sauber geputzt und scharrten gewissermaßen mit all ihren 340 Pferdehufen. Unser Abenteuer konnte beginnen.

Unser Tourguide Cyan begrüsste uns, gab uns ein paar nützliche Informationen über den Tag im Allgemeinen und die Gegend hier im Besonderen, verteilte die Fahrzeugschlüssel und erklärte kurz die Fahrzeuge. Wir verteilten uns auf die drei Fahrzeuge: das heißt, sieben Teilnehmer der Tour, der Tourguide und ein Fotograf, also insgesamt neun Personen. Ich stieg gemeinsam mit einem deutschen Pärchen aus dem Nachbar-Hotel Titanic in ein Fahrzeug, die vier anderen Tourteilnehmer kamen ebenfalls aus Deutschland und waren auf einem Weihnachtsausflug ihrer Firma in der Türkei. Zu dieser Tour hatte sie ihr Chef eingeladen.

Da unterwegs genügend Stopps eingeplant waren, kann jeder fahren, der das möchte. Maximal vier Passagiere passen in eines der Fahrzeuge, und bei einem Stopp besteht immer die Möglichkeit, die Sitze miteinander zu tauschen. Als wir dann fuhren, stellte sich heraus, dass "mein Fahrer" so begeistert vom Porsche war, dass ich ihn den ganzen Tag am Steuer liess - somit hatte ich zudem viel mehr Gelegenheit, die Gegend ausführlich zu begucken und geniessen.

Dann ging es los, zunächst blieb die Fahrt noch ruhig und gemächlich, steigerte sich jedoch im Laufe des Tages. Off-Road ist tatsächlich ein unglaublich spannendes Vergnügen: Wenn das Fahrzeug bergab fährt, kitzelt es im Bauch. Auch die Bandscheiben werden mächtig auf ihre Elastizität geprüft.

Sobald wir die geteerten Hauptstrassen verlassen hatten, ging es im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein. Allerdings lagen weniger Stöcke im Weg, Steine dafür um so mehr. Doch das war es ja, was ich in meinem Urlaub immer suche, ein Erlebnis, das für mich unvergesslich bleibt. Mir reicht es nicht, mich nur drei Woche lang im Hotel zu vergnügen, mich am Büffet vollzufuttern und zu saufen. Ich will raus aus der Komfortzone, ich will etwas sehen, etwas erleben und das auch geniessen.

Wir standen an tiefen Schluchten, schauten in den Abgrund, sahen völlig unberührte Natur und tranken einen leckeren Kaffee oder Tee. Einmal machten wir an einem kleinen Fluss eine Pause, in dem das Wasser so klar war, dass ich am liebsten gleich darin gebadet hätte. Im Sommer kann man das auch machen, nur jetzt, so kurz vor Weihnachten, ist es doch ein wenig zu kalt dazu. Dazu bekamen wir von unserem Guide Cyan viele kulturgeschichtliche Informationen. Als Deutsch-Türke sprach er übrigens fliessend Deutsch - und wusste noch dazu viel über Deutschland und die Schweiz.

Wir fuhren durch einen riesigen Nationalpark, dessen eine Seite selbst bei den Bewohnern von Antalya noch fast unbekannt ist. Ausserdem steht die andere Seite noch nicht in den Programmen der Reiseveranstalter - so kommt es, dass sich hierher nur wenige Einheimische "verirren", die Sonntags den Park als nahe gelegenen "Freizeitpark" nutzen, hier picknicken und sich erholen. Im dem Teil des Parkes, in dem wir unterwegs waren, ist es absolut ruhig. Es sind kaum Menschen hier, in der Ferne sind die Vögel zu hören und gelegentlich rufen irgendwelche anderen Tiere. Überhaupt ist ein Teil des Nationalparks nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, damit sich hier die Tiere aufhalten können und völlig ungestört sind.

Doch ich schweife ab: Zurück zu unserer holprigen Fahrt. Wir haben im Auto so unglaublich viel gelacht, besonders als wir mit dem Porsche einen kleinen Canyon nach unten fuhren. Das war die sogenannte "Kokain-Strasse", auf der es hinunter zum Fluss ging. Warum die Strasse ausgerechnet so heisst? Na, dreimal dürft ihr raten. ;-), und ich wette, völlig falsch. Die Strasse, die eigentlich eher ein schmaler Weg ist, besteht aus Kalksteinen und Kalkstein-Staub. Unsere drei Autos wirbelten den Staub dermassen in die Luft, dass das jeweils vorausfahrende Fahrzeug fast völlig darin verschwand, auch das erste Fahrzeug mit dem Tourguide darin. Wir haben ganz fix die Fenster geschlossen, die Lüftung auf Umluft gestellt und hofften, dass der Staubpartikelfilter von Porsche das macht, was er machen soll: Sämtlichen Staub filtern, so dass kein "Kokain-Staub" in das Fahrzeug hinein kommt.

Auf dieser Fahrt durch den Canyon stellt sich der Porsche Cayenne denn auch als gutes Off-Road Fahrzeug heraus: Dieses Fahrzeug gehört schliesslich nicht auf die Autobahn, sondern hat hier im Gelände seinen natürlichen Spiel- und Lebensraum, in dem es zeigen kann, was in ihm steckt. Das wahre sportliche Erlebnis bietet der Cayenne, wenn er nahe an seine Grenzen kommt. Er fuhr völlig zuverlässig, selbst in dem Moment, als der Weg steil bergauf führte, zudem alles andere als eben war. Hier gab der Allrad-Antrieb sein bestes - und brachte uns sicher nach oben. Übrigens verlangt eine solche Tour auch dem Fahrer eines solchen Off-Road-Fahrzeuges einiges an Geschicklichkeit ab. Doch der Fahrer in unserem Auto hatte den Porsche fest im Griff und meisterte gemeinsam mit ihm diese steinige und unebene Strasse. Wir kommen ohne Schaden am Auto oder uns ganz oben an und ich bin mir sicher, dass dies ein echtes Off-Road-Abenteuer war, das ich erleben durfte.

Die Tour ging weiter. Als wir an einem Fluss einen besonders idyllischen Platz erreichten, wartete hier schon unser zweiter Tourguide auf uns. Erdogan hatte mit seinem Gehilfen ein typisch türkisches BBQ-Essen vorbereitet. Jeder schnappte sich einen der Campingstühle, die ganz zufällig im Kofferraum der Fahrzeuge steckten. Auf einen improvisierten Grill - überhaupt grillen die Türken auch in ihrer Heimat sehr gerne, nicht nur in Deutschland oder der Schweiz - wartete saftiges Hähnchen und eine würzig-pikante Grillwurst darauf, dass wir sie verspeisten. Das Fleisch wurde in ein leckeres Brötchen "verpackt", mit Tomaten und Zwiebeln garniert. So war es dann ein Kebab, der ausgezeichnet schmeckte. Da ich im Hotel noch kein Frühstück gegessen hatte, nahm ich gleich zwei - und weil es gar zu gut schmeckte, gleich noch einen dritten davon. Wow. War es die frische Luft, das Abenteuer oder diese besondere Umgebung? Alles schmeckte fabelhaft und war um Längen besser, als in einem dunklen Restaurant zu sitzen und dort an einem gedeckten Tisch zu sitzen.

Wir sassen gemütlich, lauschten dem leise vor sich hin murmelnden Wasser. Wir waren nicht ganz alleine hier, sondern sassen mit einer kleinen Gruppe zusammen, die mit dem Mountain-Bike hierher geradelt war. Echt der Wahnsinn: Wenn ich mir die Strasse hier angucke und mir vorstelle, wie jemand mit dem Mountain-Bike hier bergauf und -abwärts radelt. Das ist echt eine Leistung, vor der ich meinen Hut ziehe. Da jeder der Porsches von 340 Pferdchen gezogen wird, haben wir es einfacher. Dafür sind wir zwar nicht ganz so sportlich unterwegs, aber das stört mich nicht.

Unser Mittagessen war übrigens im Preis der Off-Road-Tour enthalten, wir brauchten nur die Getränke extra zu zahlen. In einer gekühlten Box stand Wasser, Cola, Eistee und sogar Efes-Bier zur Auswahl. Wer allerdings einen der Porsches fahren wollte, durfte kein Efes trinken, schliesslich haben die Fahrer nicht nur die Verantwortung für ein teures Auto, sondern auch für die anderen Passagiere, die darin sitzen.

Wer hier, so mitten in der Natur, isst und trinkt, sollte bedenken, dass es hier, weit abseits von jeder Zivilisation, auch keine luxuriösen Toiletten gibt. Wer hier ein menschliches Bedürfnis verspürt, sucht sich einfach einen Baum oder einen Strauch, hinter dem er verschwinden kann. Allerdings muss dann jeder selbst hoffen und aufpassen, dass nicht gerade eine Schlange oder ein anderes wildes Tier seinen Weg kreuzt.

Zwar konnten wir sämtliche 340 PS, die der Porsche so bietet, nicht wirklich ausnutzen, doch der Fahrspass weit ab von befestigten Wegen, die irre Gegend hier und die unberührte Natur stehen ganz klar im Vordergrund.

Die Fahrt an diesem Tag endete an der sogenannten "Schwiegermutter-Schlucht". Leider konnte - oder wollte - uns Cyan nicht sagen, wie diese Schlucht wohl zu ihrem vielsagenden Namen gelangt war. Doch wir machten uns so unsere eigenen Gedanken dazu. Schliesslich geht es hier tief in den Abgrund hinab. Der Rand des Weges war zwar mit einem Geländer gesichert, doch so ganz wohl war mir nicht. Aber ich habe ja auch Höhenangst, da wird mir bei einem solchen Anblick ohnehin eher mulmig im Bauch. Wer übrigens sehr mutig ist, kann sich auf eine kleine Plattform stellen, die etwa drei Meter über die Schlucht hinaus gebaut wurde. Von hier aus hat man einen völlig ungebremsten Blick nach unten. Zwar wirkt die kleine Plattform weder sicher noch modern auf mich, doch ich überwinde mich mal wieder. Schliesslich habe ich trotz meiner tatsächlich gut ausgeprägten Höhenangst schon ganz andere Sachen überlebt. Also hüpfe ich auf die Plattform und schiesse ein Selfie. Für die Ewigkeit. Und ja, ich komme auch völlig heil und gesund wieder auf den festen Boden zurück.



                            

Gebucht: Beim lokalen Partner von FTI Touristik der Meeting Point Turkey
Veranstalter: Cross Country Cayenne, Tropikant Tourism
Fahrzeuge; Porsche Cayenne mit 340 PS

Dienstag, 13. Dezember 2016

Neue Thai Streetbar in Chiang Mai

"My new bar & restaurant get ready for The Grand Opening tomorrow on the evening. We would like to invite all of our friends to visit us here.".....


Dies war die Message die mich am 12.12.2016 erreichte, von den neuen Besitzern einer coolen Bar in Chiang Mai. Wenn du Thai Style liebst, abseits vom Touristenrummel und Touristenabzocke, dann kann ich dir diese Bar nur empfehlen, weil ich das Team bereits aus der vorherigen Bar kenne, in der ich sehr viel Zeit verbrachte und auch immer wieder hier in meinem Blog paar tolle Bilder vom typischen Thai Essen postete. Ob Geburtstag, Weekend, oder einfach mal kurz was leckeres Essen. Es lohnt sich.

Hier kocht Narm für dich ein typisches Thai Essen und dies zu einem vernünftigen Preis. Deshalb wird dieses Lokal auch gerne von den Einheimischen besucht und nicht wie an anderen Orten wo sich nur Touristen herumtreiben und denken sie bekommen richtigen Thai Food serviert.

Also schnapp dir dein Motorbike oder ein Tuk-Tuk und fahre kurz hier vorbei. Du wirst es nicht bereuen. 

Der Name der Bar ist: 
Oder auf Thai ร้านใบไผ่ บาร์ แอนด์ เรสเตอรอง




          
     
   
  

Facebook: Bai Pai Bar & Restaurant

Diese Streetbar befindet sich gleich rechts zum Eingang des Baan Thai Resort. Wird aber selbständig geführt und hat nichts mit dem Resort zu tun. Dennoch können die Parkplätze vom Resort genutzt werden und jeder Tuk-Tuk fahre weiss so, wo du hinwillst. 

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