Das bin ich ;-)

Das bin ich ;-)
Hallo

Dies bin ich, Marcel, aber meine Freunde nennen mich einfach "Hopi".

Nach meiner beruflichen Tätigkeit als Eventmanager und im Marketing / Verkauf bei einer Eventtechnikfirma, war ich einige Jahre selbstständig (Ideengeber von eventlokale.com) - doch irgendwann hatte ich genug davon. Ich nahm mir eine Auszeit und reiste durch die Welt.

2015 ging es los: Wohnung auflösen und alles verkaufen. Zunächst lernte ich für ein Vierteljahr Englisch in England. Neben dem Sprachunterricht blieb mir genügend Zeit für Land und Leute. Anschließend ging es über Spanien, Portugal, die Kanarischen Inseln, die Kapverden nach Asien, in die Türkei und nach Südamerika. Zwischen den ganzen exotischen Zielen war ich für kurze Zeit immer wieder mal in Europa.

In meinem Blog schreibe ich über meine Reisen, über das, was ich erlebt habe. Oft war es lustig, auch wenn es nicht auf den ersten Blick danach aussah: Schließlich ging auch einiges schief.

Ich berichte hier über meine Erfahrungen und erzähle euch, was ich auch unteranderem mit den Reiseveranstaltern wie sonnenklar.TV, bigXtra, e-kolumbus, Gebeco, Mediplus Reisen etc., den unterschiedlichen Fluggesellschaften und in den Hotels alles erlebt habe. (Reiseveranstalter Feedback)

Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen und wenn Ihr Fragen an mich habt, kontaktiert mich einfach.

Euer Hopi

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Freitag, 1. April 2016

Hotel Sea Shell Türkei - mein Zwischenurlaub

Ein 5* Hotel macht noch keine 5* Gäste!

Jetzt mal ganz ehrlich Leute. Wer für 2 Wochen inkl. Flug, all-inklusive, Transfer, Hotel NUR 400 / 500 Euro bezahlt, darf der dann noch über Kleinigkeiten reklamieren? In jedem 5* Hotel in Deutschland oder der Schweiz bezahlt man dies für eine Nacht!

Und wenn ein Hotel in der Wintersaison nur 50% Auslastung hat, ist doch klar, dass der Hotelmanager schauen muss wo er Kosten sparen kann. Genauso klar wie, dass nicht die ganze Infrastruktur verfügbar ist oder das nicht das volle Personal anwesend ist.

Und wenn "Billigtouristen" dann in ein 5* Hotel gehen, welches klar schreibt, dass am Abend Herren bitte lange Hosen tragen möchten... und diese "Herren" dann in Flip-Flops und kurzen Hosen kommen, dann haben genau diese Touristen was falsch verstanden was die 5* Kultur betrifft. Aber genau diese reklamieren dann über Kleinigkeiten wie z.b. dass es keine grosse Spieltische in der Hotel Lobby gibt ...?...

Aber ja, keiner der so billig buchen konnte, kann ja was dafür, dass das Hotel seine Preise so senkt. Und wenn man ein neues Auto kauft und der Händler dir einen saftigen Rabatt gibt, bedeutet dies ja auch nicht, dass dafür nur die Hälfte an Qualität bekommst….
Und so denke ich, dass gewisse «Reklamationen» dennoch erlaubt sind…

Ok, jetzt aber mal mein sachliches Feedback:

Das Fünf-Sterne-Hotel Sea Shell in der Türkei

Ich reiste mit sonnenklar.TV für zwei Wochen in die Türkei. Im Preis von 428 Euro war alles enthalten: Hin- und Rückflug, Transfer, das Bahnticket zum Abflugflughafen und die all-inclusive Versorgung. Jetzt ist bereits eine Woche vergangen und ich kann ein erstes Feedback zum Hotel abgeben, selbstverständlich rein persönlich. Schließlich kann bei einem solchen Preis für zwei Wochen Urlaub niemand über irgendetwas meckern.

Wie ich bereits im Beitrag "Meine erste Reise mit sonnenklar.TV / BigXtra (FTI Reisen) geschrieben hatte, sollte ich eigentlich meinen Urlaub in einem anderen Hotel verbringen. Da dieses noch geschlossen hatte, wurde ich bei meiner Ankunft am Flughafen kurzerhand in das Sea Shell umgebucht.

Das Fünf-Sterne-Hotel Sea Shell ist wie jedes andere türkische Fünf-Sterne-Hotel auch: Jedes möchte etwas Besonderes sein, unterscheidet sich aber nur unwesentlich von den anderen Hotels. Da mein Aufenthalt im Frühjahr war, war es noch relativ ruhig im Hotel. Ende März erwachte nicht nur die Natur, sondern auch das Haus erst langsam aus seinem Winterschlaf: Die Restaurants, in denen die Gäste a la Carte speisen können, sind beispielsweise noch geschlossen.

Mein Zimmer
Das Zimmer, in dem ich untergebracht war, war recht gross: Ein Doppelbett, ein Einzelbett und ein Sofa, das sich ebenfalls zu einem Bett umbauen ließ. Der grosse Balkon zeigt zwar nicht direkt zum Strand, aber wenn ich mich an die eine Seite stelle, habe ich auch das Meer im Blick. Das wird ja normal "seitlicher Meerblick" genannt. Es wird täglich gereinigt, allerdings fehlte gelegentlich mal Shampoo, mal die frischen Wasserflaschen in der Minibar. Aber wie gesagt: Bei dem Preis kann schließlich keiner meckern.

Es gibt einen kleinen Fitnessraum und einen Indoorpool. Das ist jetzt - und besonders natürlich im Winter - wenn es draußen noch kühler ist, eindeutig ein Vorteil.

Das Essen
Das Essen am Büffet ist abwechslungsreich und wirklich reichhaltig. Es gibt zahlreiche Salate, Suppen, Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts. Hier kann wirklich jeder etwas Leckeres finden. Neben Fleisch und Fisch gibt es auch eine große Anzahl vegetarischer Gerichte. Aus den übrig gebliebenen frischen Sachen versuchte der kreative Küchenchef am nächsten Tag Gemüselasagne oder Rouladen aus Fleisch mit Gemüse etc. zu zaubern. Diese Verarbeitung von Resten finde ich persönlich sehr gut gelungen. Wer allerdings glaubt, er könne in einem türkischen Hotel Gewicht verlieren und abnehmen, der wird bei der Fülle, die auf dem Büffet herrscht, schnell eines Besseren belehrt. Abnehmen geht gar nicht, da bleibt keine Chance.

Der Service
Je nachdem, welcher Kellner gerade im Speisesaal, an der Bar in der Hotellobby oder an der Strandbar anwesend ist, so ist auch die Bedienung. Manche von ihnen sind außerordentlich aufmerksam und bringen die Getränke sofort, bei anderen dauert es etwas länger. Wenn es mir allerdings zu lange gedauert hat, habe ich meinen Wein einfach selbst hinter der Theke geholt - und niemand hat sich daran gestört. So waren alle zufrieden: Ich hatte mein Getränk - und der Kellner seine Ruhe.

Die Unterhaltung
Jeden Abend gab es entweder Shows oder Musik. Leider war es für draußen noch zu kühl - und so wurde einfach ein Meeting Raum als Showroom umfunktioniert. Zwar gab es auch das entsprechende Licht zur Show, doch die richtige Stimmung wollte einfach nicht aufkommen - schließlich brannte zusätzlich das normale Licht im Saal. Ich könnte mir vorstellen, dass die Shows im Sommer draussen richtig cool und stimmungsvoll werden, wenn sie unter dem dunklen Sternenhimmel stattfinden. Bis dahin hat auch der DJ noch ein bisschen Zeit zum Üben.

Der Strand
Direkt vor dem Hotel befindet sich ein langer Sandstrand, mit einem separaten Abschnitt der zum Sea Shell gehört. Hier stehen die hoteleigenen Liegen und die Strandbar. Wer ein zusätzliches Strandtuch braucht, kann sich eins im Spa-Center kostenlos ausleihen. Dort warten die Mitarbeiter sehnsüchtig so auf ihre Kunden für Massagen und Anwendungen, dass sie jeden ansprechen, der sich hier ein Handtuch holt.

Direkt neben dem Hotel mündet ein kleiner Fluss ins Meer, der Süsswasser mit sich bringt. Das sorgt dafür, dass hier viel Seegras wächst, welches dann von den Gezeiten auf den Strand gespült wird. An manchen Stellen ragen auch Metallrohre aus dem Sand, an denen sich Badegäste verletzen könnten. Ich hoffe diese sind bald weg.

Wenn die Hauptsaison im Sommer ist, wird der Strand sicherlich täglich gereinigt. Je weiter ich am Strand nach rechts entlang ging, desto sauberer und klarer wurde das Wasser. Zwar stehen dort keine hoteleigenen Liegen mehr, dafür kann man aber wirklich sehr lange an diesem schönen Strand spazieren.

Die Einkaufsmöglichkeiten
Wenige Gehminuten hinter dem Hotel verläuft die Hauptstraße, an der sich ein Bazar an den anderen reiht. Hier gibt es "echt" türkische Markenklamotten für wenig Geld zu kaufen: Ein T-Shirt kostet beispielsweise nur fünf Euro, drei T-Shirts gibt es für zehn Euro.

Fazit: Das Fünf-Sterne-Hotel Sea Shell ist wirklich ein gutes Hotel. Wenn es ganz aus dem Winterschlaf erwacht ist, ist es sicherlich noch ein bisschen besser als zu der Zeit, in der ich dort war. Wie es dort allerdings in der Hauptsaison zugeht, kann ich nicht sagen.

Die einzigen "grossen" Minuspunkte für mich waren;
WLAN / WIFI im Hotel. Dieses funktionierte nicht auf den Zimmern, sondern nur in der Hotellobby, am Pool und am Strand. Aber es war so langsam, dass du gut beim Laden einer Homepage ein ganzes Bier in Ruhe trinken konntest. Und glaubt mir, ich als Internetfreak, welcher seinen Blog hier schreiben wollte, brauchte wirklich Nerven aus Stahl. Und dabei wäre es doch technisch so einfach zu lösen.

Hygiene der Kellner. Diese fassen die Gläser mit ihren ungewaschenen Fingern immer von oben am Rand an - wo du später davon trinkst - und servieren diese so. Zum Teil kannst am Bierglas wirklich die Fingerabdrücke sehen. Geht gar nicht!

Aufmerksamkeit im Speisesaal. Abendessen war von 19 bis 21h. Viele der Gäste rannten natürlich gleich um 19h in den Speisesaal und stürmten das Buffet. Um 20h war dann der Saal fast leer und man konnte in aller Ruhe Essen. Doch der Service hat dann auch bereits seine Leistung und Arbeit runtergefahren. Zu einem fandst fast kein aufgedeckter Tisch mehr, zum anderen – wie oben schon erwähnt – wurdest einfach nicht mehr beachtet und keiner brachte dir was zu trinken. Wie dies wohl wird wenn das Hotel voll ausgelastet ist?

Rezeption
Ich wollte ein paar Dinge von der Rezeption wie;

- Geldwechseln. 50 Euro Schein wechseln in kleinere Scheine wie z.b. 5 x 10 Euro. Ging nicht. Sie hatten kein Kleingeld. 3x an 3 verschiedenen Tagen habe ich nachgefragt und ging nix. Man konnte mir auch nicht sagen wo ich Geld wechseln kann.

- Zahnarzt. Ich fragte nach wo es hier den nächsten guten Zahnarzt gibt, der evtl. auch Deutsch spricht. Keine Ahnung. Man konnte mir nicht weiterhelfen oder eine Empfehlung abgeben.

- Blumen. Ich fragte nach dem nächsten Blumengeschäft. Keine Ahnung. Dann fragte ich nach ob man mir Blumen für aufs Zimmer organisieren kann. Nein geht nicht.

Dann habe ich davon abgesehen weitere Fragen zu stellen. Eigentlich für eine 5* Hotel Rezeption das täglich Business.



                  

Reise gebucht bei: sonnenklar.TV
Reiseveranstalter: BigXtra Reisen
Hotel: Sea Shell, Evrensek

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