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Donnerstag, 20. August 2015

Tag 5 in Devon and Cornwall - A Magical Land of Legends




Der singende VIP-Busfahrer.

Als wäre selbst das Wetter über unsere Abreise betrübt, regnete es. Auf der Rückreise nach London fuhren wir noch einmal durch die unglaublich schöne Landschaft von Cornwall und Devon.

Mittags hielten wir in Glastonbury, einem von Mythen und Legenden geprägten Ort. Überall gab es Esoterik-Shops und junge Hippies wollten mir die Karten legen und voraussagen, was ich von der Zukunft zu erwarten hätte. Das wollte ich so genau lieber doch nicht wissen - und orderte im nächsten Gasthaus lieber eine warme Suppe.

Unser Bus fuhr an Stonehenge vorbei, das ich nicht unbedingt sehen musste, bis nach London.

Ich saß ganz vorne, als der Bus auf die Autobahn bog und unser Fahrer anfing, ein hier sehr bekanntes Lied zu singen. Das nenne ich mal Entertainment, wie man es sonst wohl kaum erlebt. Echt cool.




Leider gingen die fünf Tage viel zu schnell vorbei. Mir bleibt nur noch der Dank an Rabbies Tour für diese wunderbaren Tage.


  
  

Bustour mit: Rabbies Tour
Sehenswürdigkeit; Glastonbury

Sonntag, 16. August 2015

Tag 1 und 2 in Devon and Cornwall - A Magical Land of Legends




Gespenstische Landschaft und frei lebende Pferde.

Tag 1 und 2

Nachdem ich in England elf Wochen lang intensiv englisch gelernt hatte, wollte ich noch etwas von dem Land sehen, in dem ich fast ein Vierteljahr verbracht hatte - und buchte eine VIP Tour mit dem Minibus bei Rabbie's Small Group Tours. Die Tour führte von London aus in den Süden Englands, außer mir waren zwölf weitere Gäste an Bord des kleinen Busses.

Der Busfahrer war nicht nur ortskundig und super nett, sondern gleichzeitig unser Reiseführer. Er brachte uns immer sicher zum Ziel, unterhielt uns mit Anekdoten und erzählte gleichzeitig viel über Land und Leute. Ich verstand zwar nicht alles von dem, was er erzählte, aber was ich mitbekam, war gleichermassen informativ und lustig.

Wir fuhren von London aus nach Winchester. Der historische Ort war im 10. und 11. Jahrhundert sogar mal die Hauptstadt von England. Hier habe ich zum ersten Mal die berühmten Cornish Pasty probiert, die nur in Cornwall richtig original erhältlich sind. Das sind Teigtaschen, die mit Rindfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Gewürzen gefüllt werden. Die Bergleute, die in den Zinnminen arbeiteten, nahmen die Cornish Pasty täglich mit an die Arbeit. Dank der Kartoffelfüllung sind die Teigtaschen auch noch nach Stunden saftig und trocknen nicht so schnell aus. Heutzutage werden sie zubereitet und frisch gegessen, so schmecken sie schließlich am Besten.





Von Winchester aus fuhren wir in der Grafschaft Devon an der Küste entlang , bis wir das berühmte Durdle Door erreichten, ein Felsen, der einen Durchgang im Wasser bildet. Obwohl es mitten im August war, herrschten hier nur 15 Grad Celsius. Das hielt mich jedoch nicht davon ab, mein erstes Eis in diesem Jahr zu schlecken.

Wir fuhren weiter nach Exeter. Das ist eine alte Stadt, in der viele Studenten leben und checkten in einem kleinen Hotel ein, einem "Gästehouse". Gleich nach der Ankunft verließ ich mein wieder Zimmer, ich wollte schließlich die Stadt sehen. Da aber gerade Ferien waren, waren nur wenige Studenten in Exeter unterwegs. Ein Freund hatte mir "The old Firehouse" empfohlen, eine Kneipe in Exeter. Ich fand sie auf Anhieb und fühlte mich wohl. Hier kann man unter anderem auf alten Fässern Platz nehmen und ein ausgezeichnetes Bier trinken. Dazu wählte ich eine Pizza, die auch sehr lecker war.

Am Morgen gab es erst ein Kaffee Gipfeli Frühstück, bevor wir in das schauerliche Dartmoor fuhren. Die karge Landschaft regte die Phantasie der Bewohner und auch vieler Schriftsteller an. "Der Hund von Baskerville" von Sir Arthur Conan Doyle ist sicherlich eine der effektvollsten Geschichten, in der die mystische Moorlandschaft eine nicht unwesentliche Rolle spielt.

Viele Geschichten drehen sich hier um verschwundene Leute im Moor, von Morden, von Geistern und von freilebenden Pferden.

Geister habe ich leider keine gesehen, aber vielleicht habe ich mich auch zu sehr auf die Natur und die Pferde konzentriert.

Da wir mit einem kleinen Bus unterwegs waren, konnte unser Chauffeur auch die kleinen Straßen befahren, die von den grossen Touristenbussen nicht mehr passiert werden können. Die Natur bot überall eine fantastische Kulisse. Wir sahen sogar bei Postbridges die größte noch erhaltene Clapper Bridges, eine alte Brücke aus Steinplatten, die im 13. Jahrhundert gebaut wurde, um das Zinn von den Minen zu den Schmelzöfen zu transportieren. Der Busfahrer fuhr allerdings lieber über die neuere Brücke.

Spätnachmittags waren wir wieder in Exeter und ich hatte noch etwas Zeit, mir den Hafen und die alte Kathedrale anzugucken.

                             
      

Bustour mit: Rabbies Tour
Sehenswürdigkeit: Dartmoor
Sehenswürdigkeit: Exeter