Das bin ich ;-)

Das bin ich ;-)
Hallo

Dies bin ich, Marcel, aber meine Freunde nennen mich einfach "Hopi".

Nach meiner beruflichen Tätigkeit als Eventmanager und im Marketing / Verkauf bei einer Eventtechnikfirma, war ich einige Jahre selbstständig (Ideengeber von eventlokale.com) - doch irgendwann hatte ich genug davon. Ich nahm mir eine Auszeit und reiste durch die Welt.

2015 ging es los: Wohnung auflösen und alles verkaufen. Zunächst lernte ich für ein Vierteljahr Englisch in England. Neben dem Sprachunterricht blieb mir genügend Zeit für Land und Leute. Anschließend ging es über Spanien, Portugal, die Kanarischen Inseln, die Kapverden nach Asien, in die Türkei und nach Südamerika. Zwischen den ganzen exotischen Zielen war ich für kurze Zeit immer wieder mal in Europa.

In meinem Blog schreibe ich über meine Reisen, über das, was ich erlebt habe. Oft war es lustig, auch wenn es nicht auf den ersten Blick danach aussah: Schließlich ging auch einiges schief.

Ich berichte hier über meine Erfahrungen und erzähle euch, was ich auch unteranderem mit den Reiseveranstaltern wie sonnenklar.TV, bigXtra, e-kolumbus, Gebeco, Mediplus Reisen etc., den unterschiedlichen Fluggesellschaften und in den Hotels alles erlebt habe. (Reiseveranstalter Feedback)

Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen und wenn Ihr Fragen an mich habt, kontaktiert mich einfach.

Euer Hopi

Translate

Sonntag, 29. Mai 2016

Taj Mahal mein Höhepunkt auf meiner Indien Rundreise!

Das Taj Mahal: Weiss - Schön - Unglaublich beeindruckend.

Am nächsten Tag besuchten wir zwar noch Fatehpur Sikri, eine ehemalige Hauptstadt mit vielen beeindruckenden Bauten. Danach fuhren wir noch bis Agra, übernachteten und starteten gleich am Sonntag frühmorgens um 6 Uhr mit der Fahrt zum Taj Mahal.

Mir kribbelte es richtig in den Füssen, weil es heute endlich so weit war und ich fühlte mich, wie ein Kind kurz vor der Bescherung am Heiligen Abend; Sämtliche Strapazen der vergangenen 14 Tage, wie Hitze, Sand zwischen den Zähnen, Rum trinken gegen Bauchschmerzen und die Lästereien unter sämtliche Mitreisenden sind vergessen: Heute geht es zum siebten Weltwunder, zum weltberühmten, märchenhaften Grabmal Taj Mahal. Das ist der unbestrittene Höhepunkt dieser Reise - und der Palast wird uns in seinen zauberhaften Bann ziehen.

Wir waren früh am Morgen da. Zwar fangen die Halbedelsteine, die im weissen Marmor eingebettet sind, auch das milde Licht des Mondes ein, doch heute liess die Sonne mit ihren Strahlen das beeindruckende Bauwerk wie ein funkelndes Juwel erstrahlen.

Wir gehen durch das Tor des Vorpalastes. Hier ist es noch dunkel und "ihre weisse Majestät" erscheint hell und gross vor uns. Leider waren die vier Türme, die rings um den Palast stehen, gerade mit einem Gerüst verkleidet, doch der weisse Marmor, aus dem der Palast besteht, zieht sämtliche Blicke magisch auf sich. Du kannst dich nicht mehr abwenden, setzt dich einfach hin und lässt den Zauber und die Kraft auf dich wirken, die dieser Palast ausstrahlt.

Ich habe erfahren, dass sämtliche vier Türme um jeweils zwei Grad nach aussen geneigt sind. Das haben die Baumeister absichtlich so gemacht: Sollte es zu einem Erdbeben kommen, bei dem die Türme einstürzen, können sie auf diese Weise nicht auf den Palast fallen. Ich finde es wirklich unglaublich, was die Menschen früher bereits berechnen konnten, so völlig ohne Computer und automatisierten Berechnungen.

Nach Angkor Wat ist dies ein weiterer Höhepunkt auf meiner Reise! WoW. Es war ein toller Aufenthalt hier und ich bin sehr glücklich, durfte ich dies erleben!

Im Anschluss waren wir noch kurz im roten Fort, das als grosse Festungs- und Palastanlage im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Damals herrschten hier die Mogule als Kaiser. Akbar gab den Bau 1565 in Auftrag - und 100 Jahre später wurde diese Anlage immer wieder vergrössert und erweitert. Die Baumeister der Mogule schufen mit den Gebäuden eine harmonische Verbindung zwischen der islamischen und der hinduistischen Baukunst.

Die gesamte Anlage ist wie ein Halbmond geformt, fast zweieinhalb Kilometer lang und wird von Mauern geschützt, die bis zu 21 Meter hoch in die Luft ragen.

Wie viele ähnliche Bauwerke besteht auch diese tolle Anlage aus gebrannten Ziegeln, die mit roten Platten aus Sandstein verkleidet sind. Zwei Tore, das Delhi- und das Lahore-Tor, führen in die grosse Anlage hinein, die 1803 von den Briten erobert wurde. Neben Palastbauten sind hier auch Moscheen und grosse Gartenanlagen zu finden.

1983 hat die UNESCO das Rote Fort in die Liste der Weltkulturerbestätten aufgenommen. Da das Taj Mahal nur zweieinhalb Kilometer vom Roten Fort entfernt ist, kann man es sogar von hier aus bewundern.

This is It
Direkt im Anschluss ging es zurück nach Dehli, zum Flughafen und mit der A380 wieder zurück und in Richtung Marokko.

Ich muss sagen: Indien war eine Reise wert. Allerdings hätte ich auch gerne den Süden des Landes gesehen. Schliesslich ist das wie bei allen grossen Ländern: Der Norden von Indien ist anders als der Süden. Ob ich selbst noch einmal hierher reisen werde, weiss ich noch nicht. Falls ja, dann sicherlich als Individualreisender. Da habe ich einfach mehr Freiheit, als bei einer Gruppenreise.

Allerdings habe ich ja noch andere Destinationen auf meinem Reiseplan. Deswegen verabschiede ich mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge von diesem wunderbaren Land: Ich freue mich auf meine weiteren Reisen und bin ein wenig traurig, weil ich nur einen kleinen Teil dieses grossen Landes gesehen habe.

Ich stürze mich nun in weitere Abenteuer.

Bis bald euer Hopi :)



                                

Gebucht über: sonnenklar.TV
Reiseveranstalter und Bezahlung: e-kolumbus Reisen / e-domizil GmbH
Tourveranstalter: Mediplus Reisen
Hotel: Pushp Villa

Freitag, 27. Mai 2016

Per Rikscha durchs Vogelreservat von Bharatpur

Ein kleiner Zwischenstopp mit Vögeln. ;-)

Immer näher kommen wir zum Taj Mahal, der Hauptattraktion unserer Reise.

Doch für eine Nacht stoppen wir in Bharatpur und werden in einem Hotel, das sich in der Nähe des grossen Vogelschutzreservates befindet, übernachten. Am späten Nachmittag besuchen wir den Keoladed National Park. Damit wir bei dieser Hitze das grosse Gebiet nicht zu Fuss ablaufen müssen, mieten wir gleich am Eingang die passenden Rikschas. Je zwei Personen nahmen in jeweils einer Rikscha Platz. Manchen Rikschafahrern stand schon der Schweiss auf der Stirn, dabei hatten die wohlbeleibten Gäste doch gerade erst Platz genommen. Wir wurden begrusst und starteten sofort. Eine kleine Strasse führte geradeaus kilometerweit durch den Park. Trotzdem mussten sich die Rikschafahrer bei jeder kleinen Bodenwelle ordentlich in die Pedalen stemmen.

Tja, ich gebe es ja zu. So ganz bin ich noch nicht in dem Alter, in dem mich das Fotografieren von Vögeln interessiert. Wer sich jedoch dafür begeistert, sich die Zeit nimmt, mit einem Feldstecher und einem grossen Objektiv auf der Kamera bewaffnet, der kann nicht nur hunderte von exotischen Vögeln beobachten. In der Ferne sahen wir, wie Hirsche zwischen den Sträuchern liefen und Affen hoch oben in den Bäumen turnten. Im einzigen kleinen See, den es jetzt in der Trockenzeit gab, kühlte sich eine grosse Schildkröte im Wasser ab, zahlreiche Flamingos und Pelikane standen im Wasser. Wir bewunderten prachtvolle Pfaue, Kühe, Wasserbüffel und viele andere Tiere, die es im momentan recht ausgetrockneten Park gab.

Der Rikschafahrer erklärte uns, dass in der Regenzeit alles überschwemmt ist - bis auf den Weg. Dann gäbe es noch viel mehr Tiere zu sehen. Momentan wird versucht, den Park künstlich an mehreren Stellen zu bewässern. So sollen die Tiere genügend zu trinken finden und dafür auch auf dem Gelände bleiben. Bisher wandern sie in der Trockenzeit gerne in Richtung Süden, dorthin, wo es mehr Wasser und saftigere Wiesen gibt.

Zwar gibt es rund um den Park eine ganze Menge an Hotels, trotzdem befindet sich ein kleineres Hotel auch direkt im Park. Wer sich also für diese Natur interessiert, kann direkt im Vogelschutzreservat übernachten und liegt gewissermassen direkt im ganzen Geschehen.

Der Ausflug in die Natur war nur kurz, trotzdem schlief der eine oder andere schon fast ein, während uns die Rikschas wieder zurückbrachten. Da kehrten wir doch lieber schnell ins Hotel zurück.

Gespannt sind wir alle auf den nächten Tag.


      

Gebucht über: sonnenklar.TV
Reiseveranstalter und Bezahlung: e-kolumbus Reisen / e-domizil GmbH
Tourveranstalter: Mediplus Reisen
Hotel: Bharatpur Surya Villas